Pianonews berichtet über Ana Markovinas Studioarbeit

In einem Großen Artikel bei Pianonews berichtet Carsten Dürer ausführlich über die intensive Studioarbeit Ana-Marija Markovinas. Ihr aktuelles Aufahmeprojekt, an dem schon seit mehreren Monaten intensiv gearbeitet wird, gilt sämtlichen Soloklavierwerken Felix Mendelssohn-Bartholdys. Mit viel Raffinesse wurde der große Ausstellungssaal des „Haus der Klaviere“ in Dülmen-Hiddingsel zu einem großartigen Raum für Klavieraufnahmen umgebaut. Lesen Sie hier viel Spannendes über die Konzentration auf Klang und Komposition von Tonmeisterin und Komponistin!

Stürmisch bewegt. Auftaktkonzert des Hohenloher Kultursommers

Ana-Marija Markovina harmoniert mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg und lässt das Publikum begeistert lauschen. […]
Im Mittelpunkt stand dabei im Rittersaal des Neuensteiner Schlosses die Uraufführung von Bisciones Concertino für Klavier und Orchester mit konzertierender Trompete, das den Titel „Mohnblume“ trägt. […]
[Liszts] Virtuosität und pianistisches Können hatten Biscione für sein Werk inspiriert. Kraftvoll ausgreifend klang es entsprechend zu Beginn und am Ende des Werks. […] Dazwischen wurde Ana-Marija Markovinas Fingerfertigkeit genauso in Anspruch genommen wie ihr gefühlvolles Nuancieren. Denn auf der einen Seite blies ein stürmischer Wind über das Mohnblumenfeld, auf der anderen Seite gab es zarteste Streicherklänge, die vom weich angeschlagenen Klaviertönen umspielt wurden, als drücke der Wind in die noch geschlossene Blüte. […]
Ana-Marija Markovina gestaltete Schostakowitschs Lust am Spiel mit den Tasten wie mit dem Zitieren und Karikieren überaus lustvoll aus, vor allem im finalen Satz. […] Bravorufe und begeisterter Beifall von Seiten des Publikums waren da schon eine logische Konsequenz.

Ralf Snurawa, Stimme, 31. Mai 2019

Beeindruckende klangliche Schönheit: Ana-Marija Markovina begeistert mit Clara Schumanns Klavierkonzert

Mit geradezu atemberaubender Brillanz meisterte die gebürtige Kroatin Ana-Marija Markovina den Solopart. Ein kraftvolles Tutti des Orchesters eröffnete das einleitende Allegro maestoso. Bald griff die Solistin mit energischen Oktaven ein. Fast nach Art Chopins zierte der Klavierpart, deutlich über das Orchester dominierend, alle musikalischen Gedanken aus. […]
Unmittelbar schloss die Romanze des zweiten Satzes an. Hier zeigte Ana-Marija Markovina ihre ganzen lyrischen Qualitäten. Der Solocellist trat hinzu und beide Musiker gestalteten ein Duo mit beeindruckender klanglicher Schönheit. […]

In der rasanten Coda brannte die Pianistin virtuoses Feuerwerk ab, welches Begeisterungsstürme des recht zahlreichen Publikums auslöste. Mit technischer Brillanz und viel musikalischem Verständnis spielte Ana-Marija Markovina noch Frederic Chopins „Grande Polonaise“ Es-Dur. Damit sprengte sie eigentlich den Rahmen einer Zugabe und entließ die Zuhörer fasziniert in eine Pause.

Ronald Uhlig, Ostthüringer Zeitung, 26. März 2019

5 Sterne für Markovinas Bruckner-CD

Die italienische MUSICA prämiert Ana-Marija Markovinas Bruckner CD mit der Höchstbe- wertung. Das Album, das sich dem vielfach übersehenen Klavierwerk des Komponisten widmet, hat es in die Auswahl der „Ausnahmeplatten“ im Monat September geschafft. Bernardo Pieri rezensiert für die italiensiche Fachzeitschrift:
MUSICA-Rezension September 2018 Bruckner-Markovina

Klavierwerk eines Symphonikers – eine erste Kritik zu Ana-Marija Markovinas neuer Bruckner CD:

Bruckner Badische ZeitungKlavierwerke aus [Bruckners] Feder? Nie gehört. In diese Lücke stößt jetzt die Pianistin Ana-Marija Markovina, die sich der Sache angenommen hat. Nicht weniger als 13 Ersteinspielungen sind darunter. […] Die Interpretin spielt überaus versiert und farbig, auch wenn der Flügel anfangs überraschend unromantisch […] klingt. Gelungen und interpretatorisch schlüssig obendrein das Zusammenwirken mit dem Kollegen Rudolf Meister bei den vierhändigen Stücken. […] Eine für den Musikfreund […] durchaus informative Scheibe, die auf absoluten Seitenpfaden des Repertoires einen großen Komponisten beim eher Einfachen zeigt.

Johannes Adam, Badische Zeitung, 30. Juni 2018

PODCAST – Ana-Marija Markovina im Gespräch Mit David Osenberg

LOGO WWFM 1Im Frühjahr sprach Ana-Marija Markovina in New York mit David Osenberg (Musikdirektor des renommierten Rundfunksenders WWFM – The Classical Network und Moderator der preisgekrönten Sendung Cadenza) unter anderem über ihre kenntnisreiche Annäherung an das Werk Carl Philipp Emmanuel Bachs und über ihre intensiven Beschäftigung mit der Musik Anton Urspruchs. Das Gespräch wurde als Podcast veröffentlicht und ist hier abrufbar:
CADENZA A.-M. Markovina, piano Revisit • Jun 7, 2018.

'PIANONews', 'BR-Klassik' und die spanische 'Scherzo' über Ana-Marija Markovinas Urspruch CD vom letzten Herbst

[…] Wunderbar trifft Markovina den Charakter dieser Musik, kann mit ihrem variantenrei- chen Anschlag den richtigen Klang für die musikalische Aussage herausarbeiten. Das ist nicht ganz einfach bei den vielen kleinen Stücke, wie in den 24 Variationen Op. 10 von 1882. Wenn man diese drei CDs durchhört, entsteht ein Bild des Komponisten Anton Urspruch, das ihn zwischen Liszt, Brahms und Schumann einordnen lässt. Es ist wunderbare Musik, die sich hier erschließt. Und Markovina ist eine famose Interpretin dieser pianistisch anspruchsvollen Musik. Eine Entdeckungsreise, der man sich als Freund hochromantischer Musik hingeben muss.

Carsten Dürer, PIANONews, Juni 2017

 
[…] Zur Elite der virtuosen Salon- und Konzertkultur des späten 19. Jahrhunderts zählend, hinterließ [Anton Urspruch] ein umfangreiches, jedoch weitgehend in Vergessenheit geratenes Schaffen für Klavier solo. Diesem widmete sich […] Ana-Marija Markovina.
[…] Die Pianistin überzeugt nicht nur durch ihre temperamentvolle Gestaltung der wuchtigen Passagen, sondern auch durch ihr feines Gespür für die zarteren, liedhaften Töne dieses typisch romantischen Klaviersatzes. […] Der faszinierende Ausdrucksreichtum von Urspruchs Werken reicht von lyrischer Schlichtheit über schweifende Fantastik bis hin zu hochanspruchsvoller Virtuosität, deren zuweilen vertrackte pianistische Anforderungen Ana-Marija Markovina bravourös bewältigt. […] Geradezu organisch gestaltet sie die subtile Dramaturgie aus Stauungen und Lösungen in Anton Urspruchs „Impromptu“ aus seinen „Cinq Morceau pour le Piano“. […]
[Seine] Musiksprache [gibt] mit ihrer poetisch-musikalischen Bandbreite […] ein reizvolles Zeugnis von den vielfältigen musikästhetischen Dimensionen ihrer Zeit. Das macht Ana-Marija Markinovas gelungene Urspruch-Interpretation überzeugend deutlich.

Michael Schmidt, BR-Klassik, Leporello, November 2017

 
Eine gute Nachricht für den neugierigen Musikfan ist Hänsslers Veröffentlichung des gesamten Klavierwerks von Urspruch (3 CDs), […] eingespielt von der in Köln lebenden, kroatischen Ugorski- und Badura-Skoda-Schülerin Ana-Marija Markovina.
Durch diese exzellenten Aufnahmen aus dem Frankenstudio des Bayerischen Rundfunks und durch Helmut Reuters Begleittext […], können wir uns ein besseres Bild von Anton Urspruch machen.

Juan Manuel Viana, Scherzo, Juni 2018

David Rahbee für "The American Prize" nominiert

Unser Dirigent David Alexander Rahbee ist unter den Halbfinalisten beim renommierten „The American Prize“-Wettbewerb. Wir warten gespannt auf die noch ausstehende Verkündung der Gewinner. Mit dem University of Washington Symphony Orchestra ist David in der Kategorie „orchestral performance“ nominiert.
The American Prize würdigt besondere künstlerische Leistungen bei der Aufführung klassischer Musik in den USA.

Ana-Marjia Markovinas Einspielung der Klavierwerke Anton Urspruchs sind auf CD erschienen

Tönender Damast. […] Die Pianistin Ana-Marija Markovina schwebt und schwelgt im klanglichen Raffinement von Urspruchs melodischen Reizen: Sie haucht in den Cinq Marceaux über die Tastatur und zeigt damit Urspruchs heimliche Neigung für Chopin. Die Fünf Fantasie­stücke weisen den Komponisten als Klangromantiker aus, der sich in Schönheitstrunkenheit nach der Veredelung des musikalischen Gedankens verzehrt. Ana-Marija Markovina zeigt das mit einem eindrucksvollen Gestaltungswillen. Und in Urspruchs Miniaturen der Deutschen Tänze legt sie die betörend süße Sehnsucht nach der verlorenen Einfachheit. Ein empathisches Credo für den fast Vergessenen.

Roland H. Dippel, Crescendo, 12. September 2017